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Mutmaßliche Unfallverursacherin von A5-Unfall ermittelt

dpa/lsw Bruchsal. Neun Tage nach dem folgenschweren Unfall auf der Autobahn 5 bei Bruchsal (Kreis Karlsruhe) ist die mutmaßliche Unfallverursacherin ermittelt. Nach Angaben der Polizei vom Donnerstag handelt es sich um eine 28-jährige Autofahrerin aus dem Raum Tübingen. Gegen sie wird wegen Verkehrsunfallflucht, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Körperverletzung ermittelt. Die Suche nach ihr dauerte deshalb so lange, weil ihr Auto noch nicht umgemeldet war und der Wagen noch ein anderes Kennzeichen hatte.

Bei dem Unfall am Dienstagabend vor einer Woche waren zwei Menschen schwer verletzt worden. Außerdem gab es einen hohen Schaden sowie nach einer stundenlangen Vollsperrung lange Staus.

Unfallursache war wohl ein missglücktes Ausweichmanöver der Frau. Sie war mit ihrem Wagen von der Verzögerungsspur vor einem Parkplatz wieder auf die Autobahn eingeschert, weil sie offenbar einem dort stehenden Lastwagen ausweichen wollte. Die Frau fuhr nach dem Unfall weiter. Unklar ist, ob sie den Unfall überhaupt bemerkt hat. Von dem Geschehen hatten mehrere Zeugen berichtet.

Ein vergleichbarer Unfall ist in der Nacht zum Mittwoch auf der Autobahn 5 bei Weingarten (Kreis Karlsruhe) passiert: Ein Lastwagen war kurz vor einem Parkplatz wieder auf die Autobahn eingeschert, weil die Einfahrt von einem anderen Lkw blockiert war. Ein Reisebus konnte nicht mehr ausweichen. Sieben Menschen wurden verletzt.

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Erstellt:
6. Juni 2019, 17:00 Uhr

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