Baden-Württemberg

Nach Lkw-Drama in Schramberg werden Angehörige betreut

Schramberg ringt um Fassung: Nach dem tödlichen Unfall öffnen sich die Türen für Angehörige. Die Stadt will Trost spenden.

Bei einem Unfall mitten in Schramberg werden eine Frau und ihr kleiner Sohn von einem Lastwagen überrollt. (Archivbild)

© Joshua Rzepka/onw-images/dpa

Bei einem Unfall mitten in Schramberg werden eine Frau und ihr kleiner Sohn von einem Lastwagen überrollt. (Archivbild)

Von red/dpa/lsw

Bei einem Unfall mitten in Schramberg werden eine Frau und ihr kleiner Sohn von einem Lastwagen überrollt. Nun bemüht sich die Schwarzwald-Gemeinde, die Tragödie von Mittwochmorgen gemeinsam zu verarbeiten und den Angehörigen der Opfer zu helfen.

Ein Saal der Stadt solle als Versammlungsstätte zur Verfügung stehen, „so lange, wie die Familie ihn braucht“, sagte Schrambergs Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr (parteilos). Dort könnten sich Verwandte und Freunde treffen und trauern. „Wir haben das Gefühl, das ist gerade das Beste, was wir für die Familie tun können“, sagte Eisenlohr.

Psychologen werden weiter da sein

Für die Eltern der Kindertagesstätte, die der überfahrene drei Jahre alte Junge besuchte, werde es zudem ein Angebot mit Psychologin, Trauerbegleitung und Notfallseelsorge geben, sagte die Rathauschefin der Deutschen Presse-Agentur. „Wir werden uns bemühen, alle Angebote bedarfsgerecht zu konzipieren.“

Am Mittwochmorgen hatte ein Lastwagen in Schramberg (Landkreis Rottweil) eine 29-jährige Mutter und ihren Sohn erfasst. Beide starben noch an der Unfallstelle. Der 53-jährige Lastwagenfahrer wurde leicht verletzt. Er hatte nach Polizeiangaben und eigener Aussage das Bewusstsein am Steuer verloren. Daraufhin war der Transporter gegen mehrere geparkte Autos und über den Gehweg hinweg gegen eine Hauswand geprallt.

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Erstellt:
26. März 2026, 07:40 Uhr

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