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Narren im Südwesten bereiten sich auf Fastnacht vor

dpa/lsw Stuttgart. Die schwäbisch-alemannische Fastnacht beginnt zwar nicht wie der rheinische Karneval am 11.11. - die fünfte Jahreszeit wird dann aber kräftig vorbereitet. Bei einigen der 68 Mitglieder der Vereinigung schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte finden am 11.11. Versammlungen statt, erste Narrenmärsche und Verse seien vereinzelt zu hören, wie Vereinssprecher Volker Gegg am Montag sagte. Außerdem verkünden manche Zünfte Mottos für die kommende Saison oder stellen den sogenannten Narrenfahrplan zusammen, in dem alle Termine festgehalten sind.

Vereinzelt wurde schon vorgefeiert: In Bad Waldsee (Kreis Ravensburg) klingelte am Montag um 11.11 Uhr ein Fastnachtswecker, in Weil der Stadt (Kreis Böblingen) waren die ersten Narren zur „Fasnetseröffnung“ auf der Straße unterwegs. In Ochsenhausen (Kreis Biberach) sollen am Abend die neuen Prinzenpaare ausgerufen werden.

Im traditionellen Kostüm - Häs genannt - samt Maske erscheine aber noch niemand, erklärte der Specher der Vereinigung schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte. Diese Verkleidung wird nach altem Brauch erst am Dreikönigstag im Januar abgestaubt. Kostüme wie Ratstrachten oder Bauernhemden, die einige schon jetzt aus den Kisten holten, seien nur die „Vorstufe“, erklärte der Präsident der Vereinigung, Roland Wehrle. Der „Schmotzige Dunschtig“ am Donnerstag vor Aschermittwoch gilt als einer der Höhepunkte des närrischen Treibens im Südwesten.

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Erstellt:
11. November 2019, 12:45 Uhr

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