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Obstbauern gegen Bienen-Volksbegehren

dpa/lsw Stuttgart. Obstbauern im Land fürchten nach eigenen Worten wegen des Volksbegehrens für stärkeren Artenschutz um ihre Existenz. Bei den Forderungen gehe es nicht mehr um einen Schutz der Bienen, sondern vielmehr darum, „unseren Obstbauern die Existenzgrundlage zu nehmen“, teilte der Landesverband Erwerbsobstbau am Donnerstag mit. „Deshalb sollte sich ein jeder die Frage stellen, ob man heimisches Obst noch möchte, oder ob lieber alles aus dem Ausland importiert werden soll.“ So werde das Pestizidverbot in Schutzgebieten massive Auswirkungen auf den Anbau von Sonderkulturen wie Obst-, Wein- und Hopfen nach sich ziehen.

Honigbienen tummeln sich. Foto: Fabian Sommer/Archiv

Honigbienen tummeln sich. Foto: Fabian Sommer/Archiv

Die Initiative proBiene fordert unter dem Motto „Rettet die Bienen“ den Ausbau der ökologischen Landwirtschaft auf 50 Prozent bis 2035, die Halbierung von Pestiziden bis 2025 und ein Verbot von Pestiziden in Schutzgebieten. Der Landesverband Erwerbsobstbau Baden-Württemberg ist nach eigenen Angaben die berufsständische Interessenvertretung der über 3000 Obstbauern im Land.

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Erstellt:
15. August 2019, 12:51 Uhr

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