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Platz für die Sau? Hauk unzufrieden mit Regeln für Schweine

dpa/lsw Stuttgart. Agrarminister Peter Hauk (CDU) hält die vom Bundesrat beschlossene Übergangsfrist für das umstrittene Fixieren von Säuen in engen Metallrahmen für zu kurz. Man habe sich längere Übergangszeiten von 20 Jahren für die sogenannte Kastenstandhaltung gewünscht, damit sich Investitionen in den Ställen amortisierten, sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Stuttgart.

Peter Hauk (CDU) spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild

Peter Hauk (CDU) spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild

Die grüne Seite im Bundesrat habe zudem sechs Quadratmeter Mindestfläche pro Mutterschwein gefordert, was „erheblich viel“ sei. Der Bio-Standard liege bei 4,4 Quadratmetern - da wäre man noch mitgegangen. Aber bereits fünf Quadratmeter bedeuteten für alle Betriebe einen zwangsläufigen Umbau der Ställe, egal ob bio oder konventionell. Also „zusätzliche Erschwernisse für alle Landwirte“, sagte Hauk. „Dann ist das Maß voll. Da geh ich nicht mehr mit.“ Deshalb habe sich Baden-Württemberg im Bundesrat enthalten.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sprach von einem schwierigen Kompromiss im Bundesrat. Er habe versucht, Agrarminister Hauk noch einmal zu beackern. „Aber ohne Erfolg.“

Der Bundesrat hatte am Freitag nach jahrelangem Streit neuen Regeln für die Schweinehaltung zugestimmt. Das Fixieren von Sauen in engen Kastenständen soll damit deutlich beschränkt werden.

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Erstellt:
7. Juli 2020, 14:44 Uhr

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