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„Platz sechs ist unser Ehrgeiz“: Europa fix machen

dpa/lsw Sinsheim. Nach einer wechselhaften Saison kann Hoffenheim an diesem Wochenende den Einzug in die Europa League perfekt machen. Sportchef Rosen wirkt zuversichtlich und hofft auf ein bisschen Schützenhilfe aus München.

Alexander Rosen steht vor dem Spiel im Stadion. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Alexander Rosen steht vor dem Spiel im Stadion. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Den Sekt hat Alexander Rosen sicherheitshalber schon mal verboten. Selbst bei der vorzeitigen Europa-League-Qualifikation sieht der Sportchef der TSG 1899 Hoffenheim noch keinen Grund zum Feiern. „Für uns wird es definitiv bis zum letzten Spieltag um etwas gehen. Wir haben definitiv am 34. Spieltag noch um etwas zu spielen, das ist genau der Fokus“, sagte Rosen, der nach der Trennung von Alfred Schreuder bis Saisonende auch das Trainerteam koordiniert, am Freitag bei einer Videoschalte. „Platz sechs ist unser Ehrgeiz.“ Damit würden sich die Kraichgauer die Qualifikation vor der Europa League sparen.

Gewinnt die TSG am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Aufsteiger Union  Berlin bei einer gleichzeitigen Niederlage von Freiburg bei Meister FC Bayern, wäre Europa für die Kraichgauer schon perfekt. Rosen ist optimistisch, sowohl für das eigene Spiel als auch für ein bisschen Schützenhilfe aus München.

„Der FC Bayern ist so gestrickt, dass er in jedes Spiel hochprofessionell geht. Die Quote, die Hansi Flick mit seinem Team hat, ist sensationell. So wie ich alle Beteiligten einschätze, werden die voll durchziehen“, sagte Rosen. Da die Bayern nach dem Heimspiel gegen Freiburg in der kommenden Woche bei Hoffenheim-Rivale VfL Wolfsburg gastieren, könnten sie der TSG im Saisonendspurt gleich doppelt helfen.

Rund eineinhalb Wochen nach der Trennung von Schreuder herrscht bei der TSG Optimismus. Das muntere 0:2 gegen Leipzig sowie das 3:1 in Augsburg haben Auftrieb gegeben für einen Endspurt nach einer langen Fußball-Saison. „Ich bin die Zuversicht in Person“, sagte der 41 Jahre alte Rosen, die Stimmung in der Mannschaft sei sehr gut.

Personell wird das Trainerteam trotz Auswärtssieg in Augsburg wieder Änderungen vornehmen, Vize-Weltmeister Andrej Kramaric und der genesene Dennis Geiger sind Kandidaten für die Startelf. „Es fühlt sich gerade richtig gut an, es macht richtig Spaß. Wir haben richtig Bock auf diesen Endspurt“, sagte Rosen.

Die entscheidenden Punkte für Europa würde Hoffenheim gerne schon in dieser Woche holen, bevor kommendes Wochenende das letzte Spiel in Dortmund wartet. Sowohl der BVB (Champions-League-Quali) als auch Union (Klassenerhalt) haben ihr Hauptziel bereits erreicht, was es für Rosen noch ein Stück unberechenbarer macht. „Auch diese Clubs haben noch um etwas zu kämpfen, unabhängig davon sind es Leistungssportler. Wir bereiten uns so vor, dass wir auf einen topmotivierten Gegner treffen“, sagte der Manager. In der Hinrunde hatte man beide Rivalen besiegt.

Das Ende der Saison dürfte bei Hoffenheim in diesem Sommer den  Startschuss für die heiße Phase der Trainersuche bedeuten. Das aktuelle Modell mit Rosen, Matthias Kaltenbach und vier weiteren Betreuern läuft nur bis zum Saisonende, danach wird ein neuer Chef an der Seitenlinie gesucht. „Ich glaube nicht, dass wir kurzfristig vor dem letzten Spieltag zu einer Entscheidung kommen werden“, sagte Rosen. Nach dem letzten Spieltag werde man dann in die strategische Entscheidung gehen.

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Erstellt:
19. Juni 2020, 15:50 Uhr

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