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Polizei kontrolliert 70 000 Menschen wegen Corona-Pandemie

dpa/lsw Stuttgart. Die Polizei in Baden-Württemberg hat in den vergangenen zwei Wochen Tausende Kontrollen im Land zur Eindämmung der Corona-Pandemie durchgeführt. Seit Beginn der bundesweiten Ausgangsbeschränkungen am 23. März habe man mehr 70 000 Menschen kontrolliert und sensibilisiert, teilte das Innenministerium am Montag in Stuttgart der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage mit. 8842 Fälle hatten demnach Anzeigen zur Folge. In mehr als 80 Prozent der Anzeigen handelte es sich um unerlaubte Menschenansammlungen von mehr als zwei Personen, wie ein Ministeriumssprecher erklärte.

Polizeibeamte kontrollieren auf der Karlshöhe die Einhaltung der Vorschriften zur Eindämmung des Coronavirus. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Polizeibeamte kontrollieren auf der Karlshöhe die Einhaltung der Vorschriften zur Eindämmung des Coronavirus. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Am vergangenen Wochenende allein kontrollierte die Polizei im Land nach Angaben des Ministeriums knapp 1900 Fahrzeuge und 14 700 Personen - und stellte dabei mehr als 1700 Verstöße gegen das Bundesinfektionsschutzgesetz fest.

Menschenansammlungen sind in Baden-Württemberg auf öffentlichen Plätzen verboten, sobald sich mehr als zwei Personen treffen, die nicht zur Familie gehören. Während Zusammenkünfte von kleineren Gruppen nach aktueller Verordnung eine Ordnungswidrigkeit darstellen, begehen laut Sprecher Gruppen von mehr als 15 Menschen eine Straftat.

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Erstellt:
6. April 2020, 12:36 Uhr

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