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Polizei nennt Nationalität von Verdächtigen nicht generell

dpa/lsw Stuttgart. Anders als in Nordrhein-Westfalen wird es in Baden-Württemberg in Presseauskünften der Polizei keine generelle Nennung der Nationalität von Verdächtigen bei Straftaten geben. Ein Sprecher des CDU-geführten Innenministeriums sagte am Montag in Stuttgart, die Nationalität werde in Abstimmung mit den beteiligten Staatsanwaltschaften und Gerichten dann veröffentlicht, wenn sie bei der Beurteilung einer Straftat eine Rolle spiele. Zum Beispiel bei einfachen Körperverletzungen werde sie aber nicht genannt.

Die Rückseite einer Polizeijacke. Foto: Jens Büttner/Archivbild

Die Rückseite einer Polizeijacke. Foto: Jens Büttner/Archivbild

In Nordrhein-Westfalen wird nach Angaben des dortigen Innenministeriums vom Montag ein Erlass zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Polizei überarbeitet. Die Nationalität aller Tatverdächtigen soll künftig mitgeteilt werden, sofern diese zweifelsfrei feststeht.

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Erstellt:
26. August 2019, 15:25 Uhr

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