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Polizei: Säugling war massiver Gewalt ausgesetzt

dpa/lsw Wiesloch. Nach dem Tod eines acht Monate alten Säuglings in Wiesloch (Rhein-Neckar-Kreis) hat die Polizei über weitere Details informiert. Neuesten Erkenntnissen zufolge war der 40 Jahre alte Vater alleine in der Wohnung, als er die Polizei am Freitagmorgen alarmierte und über den Tod des Kindes informierte, teilte die Polizei am Dienstag mit. Hinweise für eine Einwirkung von Dritten liegen demnach nicht vor. Die Mutter des Säuglings trennte sich den Angaben zufolge bereits mehrere Wochen vor der Tat vom Verdächtigen. Der Mann lebte mit dem Kind alleine. Es wird davon ausgegangen, dass das Kind massiver Gewalteinwirkung des Vaters ausgesetzt war.

Ein Flatterband mit der Aufschrift „Polizeiabsperrung“. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild

Ein Flatterband mit der Aufschrift „Polizeiabsperrung“. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild

Das Jugendamt sorgte seit der Geburt des Jungen für Unterstützung des Vaters. Das Motiv des Vaters sowie die genaue Todesursache des Jungen sind unklar. Der 40-Jährige ist seit Samstag in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.

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Erstellt:
26. Mai 2020, 12:55 Uhr

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