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Polizeibeamter soll Bußgelder für sich behalten haben

dpa/lsw Mannheim.

Das Eingangsportal des Amtsgerichts. Foto: Ronald Wittek/dpa

Das Eingangsportal des Amtsgerichts. Foto: Ronald Wittek/dpa

Ein Beamter der Wasserschutzpolizei Mannheim soll Bußgelder in die eigene Tasche gesteckt haben. Der 50-Jährige muss sich seit Montag vor dem Amtsgericht Mannheim wegen des Verdachts der veruntreuenden Unterschlagung in vier Fällen verantworten. Er äußerte sich nicht zu den Vorwürfen. Der unter anderem für die Überwachung des Schwerlastverkehrs im Hafengebiet Mannheim zuständige Mann hatte der Anklage zufolge Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und Bußgelder in bar gegen Quittung erhoben. Diese Einnahmen habe er nicht bei der zuständigen Kasse des Polizeipräsidiums Mannheim eingezahlt, sondern für sich behalten. Der Schaden wird auf 2300 Euro beziffert. Es ist ein weiterer Verhandlungstermin angesetzt (Az. 30 Ds 601 Js 31660/18).

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Erstellt:
4. November 2019, 17:37 Uhr

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