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Prozess um Gruppenvergewaltigung: Zeugenliste unverändert

dpa/lsw Freiburg. Rund ein Jahr nach der Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen vor einer Disco in Freiburg wird der Prozess wie geplant fortgeführt. Die Beweisaufnahme mit rund 50 Zeugen bleibe vorerst unverändert, entschied das Landgericht Freiburg am Mittwoch. Die Staatsanwaltschaft hatte auf einige Zeugen verzichten wollen, um das Strafverfahren zu beschleunigen. Verteidiger sprachen sich am Mittwoch jedoch gegen dieses Vorhaben aus. Die Zeugen sollen daher wie geplant vor Gericht aussagen, sagte der Vorsitzende Richter Stefan Bürgelin. Begonnen hat der Prozess Ende Juni. Er wird laut Gericht bis ins nächste Jahr dauern.

Angeklagte im Gerichtssaal im Landgericht Freiburg. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Angeklagte im Gerichtssaal im Landgericht Freiburg. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Angeklagt sind elf Männer im Alter von 18 bis 30 Jahren - die meisten von ihnen sind Flüchtlinge - wegen Vergewaltigung oder unterlassener Hilfeleistung. Ihnen wird vorgeworfen, Mitte Oktober vergangenen Jahres die 18-Jährige nachts in Freiburg nach einem Discobesuch in einem Gebüsch vergewaltigt oder ihr nicht geholfen zu haben. Sie bestreiten dies oder schweigen zu den Vorwürfen. Der Prozess wird am Donnerstag (17. Oktober) mit der Vernehmung von Zeugen fortgesetzt (Az. 6 KLs 181 Js 1138/19 AK 2/19 und 6 KLs 181 Js 35640/18 AK 3/19).

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Erstellt:
16. Oktober 2019, 13:48 Uhr

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