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„Psychische Ausnahmesituation“: Mann mit 20 CM-Messer

dpa/lsw Böblingen. Mit gezückten Pistolen haben Polizisten am frühen Montagmorgen in Böblingen einen Mann dazu gebracht, sich von seinem etwa 20 Zentimeter langen Messer zu trennen. Der 60-Jährige legte das Messer weg und sich selbst auf den Boden, teilte die Polizei mit. Der Mann leidet vermutlich unter Wahnvorstellungen. Er wurde in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

Das Blaulicht eines Polizei-Einsatzfahrzeuges leuchtet. Foto: Marcus Führer/Archivbild

Das Blaulicht eines Polizei-Einsatzfahrzeuges leuchtet. Foto: Marcus Führer/Archivbild

Die Polizisten waren ausgerückt, weil die Brandmeldeanlage einer Schule ausgelöst hatte - wie sich herausstellte aufgrund eines Fehlers. Laut einer Sprecherin war es reiner Zufall, dass die Polizisten dann dem Mann begegneten, der mit dem Messer in der Hand auf sie zuging. „In dem Fall war das vermutlich ganz gut, dass er auf Polizeibeamte getroffen ist und nicht auf jemand anderen“, sagte sie. Der 60-Jährige sei in einer psychischen Ausnahmesituation gewesen.

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Erstellt:
16. September 2019, 15:14 Uhr

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