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Pulsadern von Expartner aufgeschnitten? Frauen in Haft

dpa/lsw Angelbachtal. Sie wollten es den Ermittlungen zufolge wie einen Suizid aussehen lassen: Zwei Frauen sollen in Angelbachtal (Rhein-Neckar-Kreis) geplant haben, den getrennt lebenden Ehemann einer der beiden zu töten. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten, soll zunächst die 35 Jahre alte Expartnerin im Mai dieses Jahres das Opfer besucht haben und ihm heimlich stark ruhigstellende Medikamente verabreicht haben. Als der Mann benommen zu Bett ging, soll die Frau das Haus zunächst verlassen haben. Wie vorher verabredet, soll dann ihre 57 Jahre alte Freundin den Tatort aufgesucht und dem schlafenden Mann die Pulsadern aufgeschnitten haben, um seinen Tod als Suizid aussehen zu lassen. Als das Opfer überraschend hochschreckte, habe die 57-Jährige die Flucht ergriffen.

Blaulicht an einem Polizeiauto. Foto: Patrick Pleul/dpa/Symbolbild

Blaulicht an einem Polizeiauto. Foto: Patrick Pleul/dpa/Symbolbild

Der Schwerverletzte überlebte den Angaben zufolge, weil er sich zu Nachbarn schleppte, die einen Rettungswagen riefen. Die beiden verdächtigen Frauen wurden Ende Juni festgenommen und sitzen nun in Untersuchungshaft.

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Erstellt:
3. Juli 2020, 18:38 Uhr

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