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Reaktionen nach dem 0:0 des VfB Stuttgart gegen Osnabrück

dpa/lsw Stuttgart.

Trainer Pellegrino Matarazzo von Stuttgart gestikuliert. Foto: Tom Weller/dpa-Pool/dpa

Trainer Pellegrino Matarazzo von Stuttgart gestikuliert. Foto: Tom Weller/dpa-Pool/dpa

Pellegrino Matarazzo (Trainer VfB Stuttgart): „Ich glaube, wir sind in die zwei Halbzeiten ordentlich rein gekommen, haben aber relativ schnell Struktur und Ordnung verloren. Wir tun uns nach wie vor schwer, hochkarätige Torchancen gegen leidenschaftliche und tief stehende Gegner zu erspielen. Uns fehlt weiterhin der Mut, auch Tempo, um tiefe Laufwege zu suchen. Teilweise auch die Abstimmung. Um einen Gegner, der eng steht, zu knacken, muss man auch richtig timen. Das bleibt weiterhin unser Thema. Wir wollen unsere Spiele gewinnen, wir schauen nicht links und rechts.“

Daniel Thioune (Trainer VfL Osnabrück): „Wir sind natürlich hocherfreut darüber, dass wir hier auswärts gepunktet haben. Es war von der ersten Minute erkennbar, dass wir eine Idee hatten. Wir haben sehr viel investiert dafür, um diesen Punkt hier zu entführen. Diesen einen Punkt, den nehmen wir sehr gerne mit. Der hilft uns bei dem, was wir vorhaben. Ich hoffe, dass wir dann auch im nächsten Jahr weiter in der 2. Liga spielen. Wir wissen auch, dass wir das jetzt auch nicht überbewerten dürfen. Es fehlen noch ein paar Punkte zu unserem großen Ziel.“

Pascal Stenzel (Kapitän VfB Stuttgart): „Ich glaube, dass wir gut ins Spiel gefunden haben, die ersten 15 Minuten waren wir gut im Spiel. Wir haben dann einen Tick nachgelassen und waren nicht mehr zielstrebig in unseren Aktionen. Der Pfostenschuss hat uns ein bisschen wach gemacht. In der zweiten Halbzeit war ein ähnliches Bild: Wir waren bemüht, aber nicht gefährlich genug.“

(zum Aufstieg): „Ich glaube, jeder weiß, worum es geht. Es ist schon ärgerlich, dass es jetzt nicht mehr in unserer Hand liegt. Das ist einfach ärgerlich, weil du vorne bist und du selber agieren kannst. Dann ist es einfach doof, wenn du 0:0 spielst. Wir haben jetzt noch vier Spiele. Ich bin immer noch davon überzeugt: Wenn wir alle gewinnen, dann steigen wir auf.“

Gregor Kobel (Torhüter VfB Stuttgart): „Es fühlt sich ein bisschen an wie eine Niederlage. Wir wollten gewinnen. Offensiv waren wir zu wenig zwingend. Es hat der letzte Punch gefehlt, die letzte Energie, um wirklich ein Tor zu machen. Es ist auch keine einfache Sache für den Kopf. Natürlich ist der Aufstiegsdruck da. Jeder Einzelne will es tief im Herzen aufzusteigen. Ich vertraue jedem Einzelnen von unserer Mannschaft. Jeder will unbedingt aufsteigen, alles andere wäre komisch. Ich denke, heute war es insgesamt ein bisschen zu harmlos. Ich will um jeden Preis aufsteigen. Ich will meinen Beitrag dazu geben, dass wir wieder in die erste Liga aufsteigen. Der Verein gehört in die erste Liga. Osnabrück hat es gut verteidigt heute, das muss man sagen. Aber man erwartet mehr Kampfgeist, um zu Tormöglichkeiten zu kommen.“

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Erstellt:
7. Juni 2020, 16:32 Uhr

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