Reaktivierungs-Debatte: Studie zu stillgelegten Bahnstrecken

dpa/lsw Stuttgart. Um die Bahn in der Region attraktiver und vor allem den Pendlerverkehr klimafreundlicher zu machen, sollen im Land weitere stillgelegte Zugstrecken reaktiviert werden. In einer Machbarkeitsstudie hat das Land untersuchen lassen, mit welchem Fahrgastaufkommen Region, Bahn und Land bei einer Reaktivierung alter Schienenstrecken rechnen können. Insgesamt wurden 42 Stecken in Baden-Württemberg geprüft. Die Ergebnisse der Studie will Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) heute (15.00 Uhr) den Landrätinnen und Landräten vorstellen.

Winfried Hermann, Verkehrsminister von Baden-Württemberg, spricht während eines Interviews. Foto: Fabian Sommer/dpa/Archivbild

Winfried Hermann, Verkehrsminister von Baden-Württemberg, spricht während eines Interviews. Foto: Fabian Sommer/dpa/Archivbild

Im Gespräch sind neben der Strecke von Markgröningen nach Ludwigsburg unter anderem auch die Verbindungen zwischen Haltingen und Kandern oder zwischen Lauffen (Neckar) und Zaberfeld. Bis 2030 könnten nach früheren Angaben des Verkehrsministeriums etwa 100 Kilometer Bahnlinien reaktiviert werden. Mit der Reaktivierung sollen sich Lücken im deutschen Schienennetz schließen und die steigenden Passagierzahlen besser bewältigen lassen.

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Erstellt:
3. November 2020, 03:44 Uhr

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