Regierung und Autobranche treffen sich zum „Strategiedialog“

dpa/lsw Stuttgart. Sommerlicher Pflichttermin für die Branche: Regierungschef Kretschmann lädt beim „Strategiedialog Automobilwirtschaft“ zum Spitzentreffen. Wieder ist die Frage: Was hat man erreicht, was fehlt noch?

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Nach mehr als drei Jahren „Strategiedialog“ ziehen Baden-Württembergs Autobranche und die Landesregierung am Donnerstag wieder Bilanz auf höchster Ebene. In Stuttgart trifft sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) mit den Chefs der größten und wichtigsten Konzerne und Organisationen zum jährlichen „Top-Level-Meeting“, um bisher Erreichtes zu diskutieren und die Schwerpunkte der weiteren Zusammenarbeit festzulegen.

Nach Angaben des Staatsministeriums soll der Blick unter anderem verstärkt auf alternative Antriebsarten und regenerativ hergestellte Kraftstoffe gerichtet werden. Und natürlich wird Thema sein, ob der Wandel in der Branche auch unter den erschwerten Bedingungen durch die Corona-Pandemie noch wie geplant gelingen kann.

Für die Hersteller sitzen Ola Källenius (Daimler) und Oliver Blume (Porsche) am Tisch, Volkmar Denner (Bosch) vertritt die Zulieferindustrie. Außerdem sind Frank Mastiaux vom Energieunternehmen EnBW, Roman Zitzelsberger von der IG Metall, Brigitte Dahlbender von der Umweltschutzorganisation BUND und Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) dabei.

Das Land und die Automobilindustrie hatten ihre strategische Partnerschaft im Mai 2017 ins Leben gerufen, um damit gemeinsam den Wandel hin zur Elektromobilität anzugehen. Für den Südwesten ist die Branche von immenser Bedeutung. Der „Strategiedialog“ ist auf sieben Jahre angelegt und umfasst sieben verschiedene Themenfelder, die fortlaufend in unterschiedlich besetzten Arbeitsgruppen bearbeitet werden. Das jährliche Spitzentreffen wird auch diesmal von einer umfangreichen Ausstellung und verschiedenen Fachkonferenzen begleitet, die diesmal aber nur digital stattfinden können.

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Erstellt:
17. September 2020, 02:16 Uhr

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