Vor der Insel Poel

Rettungsinitiative: Wal war zeitweise in völliger Panik

Von Booten aus wollte die private Hilfsinitiative den Buckelwal vor Poel Richtung Ostsee treiben. Der Versuch scheiterte. Nun gibt es ein Statement dazu.

Nach Meinung eines Teammitglieds hat der Meeressäuger eine Überlebenschance von 50 Prozent (Archivbild).

© Stefan Sauer/dpa

Nach Meinung eines Teammitglieds hat der Meeressäuger eine Überlebenschance von 50 Prozent (Archivbild).

Von red/dpa

Bei der Geleitaktion für den Buckelwal vor Poel ist das Tier nach Angaben aus dem Team der Privatinitiative zu seiner Rettung zeitweise in völlige Panik geraten. Das sagte der zum Team gehörende Schriftsteller Sergio Bambaren auf Poel.

Der zwölf Meter lange Wal war am Montag nach drei Wochen Liegezeit plötzlich wieder losgeschwommen. Von Booten aus wurde versucht, das mehrfach wieder umkehrende Tier Richtung Ostsee zu treiben. Nach etwa zwei Stunden stoppte der vermutlich erschöpfte Wal und verharrt seither wieder.

Teammitglieder streiten über Fehler bei Wal-Rettung

Verschiedene noch beteiligte oder bereits gegangene Teammitglieder beschuldigen sich gegenseitig, bei der Aktion am Montag falsch gehandelt zu haben. 

Das gesamte Vorhaben sei hochkomplex, sagte Bambaren. Nach Meinung des Schriftstellers hat der Meeressäuger eine Überlebenschance von 50 Prozent. „Der Wal will leben und ist ein Kämpfer.“

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Erstellt:
22. April 2026, 12:46 Uhr

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