Landtagswahl in Baden-Württemberg

Nach Wahldebakel kündigt FDP-Landeschef Rülke Rücktritt an

Laut den aktuellen Hochrechnungen verpasst die FDP nach der Landtagswahl erstmals den Einzug ins Parlament. FDP-Chef Hans-Urlich zieht daraus jetzt Konsquenzen.

FDP-Chef Hans-Ulrich Rülke hat seinen Rücktritt zwar nicht bestätigt, allerdings indirekt in Aussicht gestellt.

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FDP-Chef Hans-Ulrich Rülke hat seinen Rücktritt zwar nicht bestätigt, allerdings indirekt in Aussicht gestellt.

Von Sascha Maier

FDP-Landeschef Hans-Ulrich Rülke hat sich im TV zu der aktuellen Hochrechnung nach dem desaströsen Abschneiden der Liberalen geäußert, wonach diese mit 4,5 Prozent erstmals in der Geschichte den Einzug in den Landtag verpassen. „Im Moment ist das kein angenehmer Abend“, sagte Rülke. Mit dem Ergebnis ende „eine Tradition hier in Baden-Württemberg.“ Später am Abend hatte er seinen Rücktritt vom Landesvorsitz angekündigt. Das erklärte der 64-Jährige in Stuttgart.

Die Wahl sei von einer „extremen Polarisierung“ durch die Frage geprägt gewesen, wer jetzt Ministerpräsident werde. „Da haben wir alle unter der Polarisierung gelitten.“

Rülke will Verantwortung übernehmen

Rülke hatte zuvor schon angedeutet, sich von der Parteispitze zurückzuziehen, sollte es dabei bleiben, dass die FDP außerparlamentarisch bleibt. „Ich übernehme dann die Verantwortung“, sagte Rülke. Konsequenzen werde er aber zuerst dem Parteigremium mitteilen.

Dieser Text wurde um 20 Uhr aktualisiert.

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Erstellt:
8. März 2026, 19:26 Uhr
Aktualisiert:
8. März 2026, 22:08 Uhr

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