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Sandhausen mit Schiedsrichter-Schelte nach Aus im DFB-Pokal

dpa/lsw Sandhausen. Der SV Sandhausen wies nach dem Erstrunden-Aus im DFB-Pokal die Schuld auch dem Schiedsrichter zu. „Jede Fifty-Fifty-Entscheidung war gegen uns. Das war eine Katastrophen-Leistung“, schimpfte SVS-Präsident Jürgen Machmeier nach dem 0:1 (0:1) gegen Borussia Mönchengladbach am Freitagabend.

Sandhausens Trainer Uwe Koschinat gestikuliert. Foto: Uwe Anspach

Sandhausens Trainer Uwe Koschinat gestikuliert. Foto: Uwe Anspach

Auch Trainer Uwe Koschinat meinte, seiner Elf sei ein Elfmeter verwehrt worden, formulierte jedoch seinen Protest besonnener: „Ich glaube, dass wir in Summe benachteiligt wurden.“ Für Aufregung bei den Gastgebern hatte eine Szene in der Endphase gesorgt, in der Schiedsrichter Robert Hartmann nach einer Aktion von Gladbachs Torhüter Yann Sommer gegen Kevin Behrens keinen Elfmeter pfiff. Gladbachs Sportdirektor Max Eberl wollte sich nach dem Abpfiff kein Urteil erlauben, weil er die Szene nicht genau gesehen hatte.

„Dass ich mich als Verlierer ein klein bisschen benachteiligt fühle, das kann man mir zugestehen“, sagte Koschinat, räumte aber ein: „Ich glaube, dass es ein sehr schwer zu leitendes Spiel war. Ich sehe den psychischen Stress, dem der Schiedsrichter ausgesetzt war.“ Die Partie hatte aufgrund eines Gewitters kurz vor der Absage gestanden und war erst mit 45 Minuten Verspätung angepfiffen worden.

Nach nur einem Punkt aus zwei Spielen in der 2. Fußball-Bundesliga musste sich der SVS durch den Treffer von Gladbachs Neuzugang Marcus Thuram nach einem Stellungsfehler von Gerrit Nauber wie zuletzt vor zwei Jahren in der ersten Pokal-Runde verabschieden. „Im Endeffekt müssen wir uns vorwerfen, dass wir zwar aktiv gespielt haben, aber kein Tor gemacht haben“, mahnte Koschinat. „Wir müssen wahnsinnig vorsichtig sein, dass wir nicht permanent Komplimente kassieren, aber nichts Zählbares in der Hand haben.“

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Erstellt:
10. August 2019, 11:31 Uhr

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