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Schmuggel im Gefängnis? JVA-Beamter unter Verdacht

dpa/lsw Heimsheim. Gegen einen Beamten der Justizvollzugsanstalt (JVA) Heimsheim läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Bestechlichkeit. Der Mann steht im Verdacht, verbotenerweise Dinge in das Gefängnis im Enzkreis geschmuggelt zu haben. Um was genau es sich handelt, wollte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Pforzheim am Donnerstag aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen; möglicherweise kämen Folgeermittlungen in Betracht. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung soll der Beamte unter anderem Mobiltelefone und Drogen in die JVA geschmuggelt haben.

Die Statue der Justitia steht mit einer Waage und einem Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Die Statue der Justitia steht mit einer Waage und einem Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Nach Angaben des baden-württembergischen Justizministeriums wurde gegen den Bediensteten ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Er sei seit dem 21. Mai vorübergehend vom Dienst suspendiert. Mit welchen Konsequenzen der Mann noch rechnen muss, ist unklar. „Wir sind in einem sehr frühen Stadium der Ermittlungen“, sagte der Staatsanwalt.

Es wäre nicht der erste derartige Verstoß in der JVA Heimsheim: Anfang August 2018 war dort schon einmal ein Schmuggelversuch mit Lebensmitteln aufgeflogen. Ein JVA-Angestellter hatte damals verbotenerweise unter anderem Fleisch ins Gefängnis bringen wollen.

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Erstellt:
4. Juni 2020, 13:14 Uhr

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