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Schnakenjäger am Rhein: Dritter Hubschrauber ab November

dpa Speyer. Die Schnakenjäger am Rhein rechnen für ihren Kampf gegen die Plagegeister ab November mit einem dritten Hubschrauber. „Aktuell geplant ist, dass das Fluggerät Ende September oder Anfang Oktober in den USA auf ein Schiff geladen wird und zu uns kommt“, sagte Norbert Becker von der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) in Speyer. Der Hubschrauber werde wohl in Hockenheim stationiert. Viele Brutstätten können nur aus der Luft bekämpft werden. Vom Helikopter aus verteilt die Kabs den biologischen Wirkstoff Bti, der die Larven der Stechmücken tötet.

In Au am Rhein ist ein Hubschrauber im Einsatz, um mit einem biologischen Mittel Stechmücken zu bekämpfen. Foto: Uli Deck/Archivbild

In Au am Rhein ist ein Hubschrauber im Einsatz, um mit einem biologischen Mittel Stechmücken zu bekämpfen. Foto: Uli Deck/Archivbild

Insgesamt werden die Schnakenjäger dann wohl über drei Hubschrauber verfügen. „Einer ist bereits funktionstüchtig, dazu kommt das Fluggerät aus den USA. Einen dritten Helikopter können wir bei Bedarf anmieten“, sagte Becker.

Wegen defekter Hubschrauber hatten die Experten Anfang Juni die kleinen Blutsauger nicht wie gewohnt aus der Luft abtöten können - daraufhin waren fast alle Schnaken geschlüpft, was stellenweise zu einer Plage führte. Das Einsatzgebiet der Kabs reicht vom Kaiserstuhl im Süden bis nach Hessen im Norden und das rheinland-pfälzische Bingen im Westen.

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Erstellt:
16. September 2019, 05:06 Uhr

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