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Schülervertreter: An den Schulen geht es drunter und drüber

dpa/lsw Stuttgart. Schülervertreter fordern klarere Regeln für den Unterricht in Corona-Zeiten. Momentan gehe es an den Schulen drunter und drüber, sagte der Vorsitzende des Landesschülerbeirats, Leandro Cerqueira Karst, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Teilweise würden Schüler benotet, teilweise auch nicht. „Schüler und Lehrer fühlen sich etwas alleingelassen.“ Zwar müssten Schulen gewisse Freiheiten haben, um je nach eigener Lage handeln zu können. Wenn die Situation wegen Corona aber andauere, müsse es Konzepte vom Kultusministerium geben.

Leandro Cerqueira Karst nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Leandro Cerqueira Karst nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Wenn nach den Sommerferien noch Lernen zu Hause über moderne Medien nötig sei, müsse man sich auch Gedanken über die Bewertung der Leistungen machen. Alle Schüler bräuchten dafür allerdings die nötige technische Ausstattung, sagte Cerqueira Karst. Er pflichtete damit im Grundsatz dem Grünen-Landtagsfraktionschef Andreas Schwarz bei, der klare Regeln für das Lernen zu Hause in Corona-Zeiten gefordert hat. „Wenn das Klassenzimmer ins Netz verlegt wird, müssen dieselben Regeln gelten wie in der Schule“, sagte Schwarz. Bislang gibt es für die seit Wochen anhaltenden Heimlernphasen der Schüler keine Noten.

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Erstellt:
3. Juni 2020, 10:27 Uhr

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