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Sexueller Missbrauch eines Kindes: Reichsbürger verhaftet

dpa/lvo Greifswald. Wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs eines achtjährigen Mädchens ist in Greifswald ein mutmaßlicher Reichsbürger verhaftet worden. Zunächst hatten Polizei und Staatsanwaltschaft Freiburg (Baden-Württemberg) wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs eines anderen Kindes gegen den in Greifswald lebenden Mann ermittelt. Dabei wurde bekannt, dass er ein weiteres Kind in der Hansestadt missbraucht haben könnte. Der 41-Jährige sei nach Durchsuchung seiner Wohnung am Mittwoch in eine Haftanstalt gebracht worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Das Blaulicht eines Streifenwagens der Polizei leuchtet. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild

Das Blaulicht eines Streifenwagens der Polizei leuchtet. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild

Die Beamten ermittelten ein achtjähriges Mädchen, das zusammen mit seiner Mutter befragt wurde. Das Kind belastete den 41-Jährigen schwer, wie eine Polizeisprecherin sagte. Das Verfahren wegen Missbrauchs der Achtjährigen wurde laut Polizei von dem Freiburger Verfahren abgetrennt und von der Staatsanwaltschaft Stralsund übernommen. Auf deren Antrag erließ das Amtsgericht Stralsund Haftbefehl gegen den Mann.

Die Polizisten stellten bei der Durchsuchung Beweismittel wie Speichermedien und Computer sicher, die noch ausgewertet werden müssen. Außerdem entdeckten sie eine Indoor-Hanfplantage mit etwa 70 Cannabis-Pflanzen, die zusammen mit 2000 Euro Bargeld beschlagnahmt wurden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des Drogenhandels.

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Erstellt:
19. Dezember 2019, 18:36 Uhr

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