Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten bei 86,3

dpa/lsw Stuttgart. Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg ist weiterhin leicht gestiegen. Wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart am Sonntag (Stand: 16.00 Uhr) mitteilte, lag der Wert bei 86,3 - nach 86,0 am Samstag und 82,8 am Freitag.

Ein Arzt hält einen Coronavirus-Test in den Händen. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Ein Arzt hält einen Coronavirus-Test in den Händen. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz sank auf 2,06 nach 2,12. Sie gibt die Zahl der Corona-Patienten pro 100 000 Einwohner an, die innerhalb einer Woche in eine Klinik im Südwesten aufgenommen wurden. Neben der Zahl der Covid-19-Patienten in Intensivbehandlung ist der Wert ausschlaggebend für mögliche strengere Maßnahmen - vor allem für Ungeimpfte.

Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen liegt in der Regel aber höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor.

Die Zahl der Corona-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung betrug 187, das waren acht weniger als am Tag zuvor. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie stieg um 448 auf 586 932. Im Zusammenhang mit dem Virus sind 10 763 Menschen im Südwesten gestorben - das heißt, seit dem Vortag gab es drei weitere Todesfälle.

Eine erste Warnstufe gilt nach der aktuellen Corona-Verordnung des Landes, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder 8 von 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik gebracht wurden. Dann brauchen Ungeimpfte negative PCR-Tests für viele öffentliche Veranstaltungen.

© dpa-infocom, dpa:211010-99-548848/2

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Erstellt:
10. Oktober 2021, 17:41 Uhr

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