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Söder zu Südschiene: „Haben gleiche Distanz zu Berlin“

dpa Stuttgart.

Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, mit Mundschutz. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, mit Mundschutz. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild

CSU-Chef Markus Söder hat eine einseitige Belastung der Länder im Süden Deutschlands kritisiert und für eine engere Zusammenarbeit von Bayern und Baden-Württemberg geworben. „Wir müssen uns aus zwei Gründen jetzt besonders zusammenschließen - weil wir die gleichen Interessen haben, und weil wir die gleiche Distanz zu Berlin haben“, sagte Söder am Mittwoch bei einem Auftritt vor den Abgeordneten der baden-württembergischen CDU-Landtagsfraktion. „Es ist häufig so, dass in der Bundespolitik gar nicht verstanden wird, wie der Süden Deutschlands denkt und ist.“ Manchmal entstehe der Eindruck, „dass alle denken, wir sind dafür da, Geld zu transferieren, aber (wir) kriegen nie was zurück“, sagte Söder. „Man kann nicht immer ständig nur den Süden belasten, ihn nie unterstützen.“ Der Süden solle quasi immer nur einen Beitrag leisten. „Aber wird der Süden in Deutschland schwächer, wird Deutschland schwächer.“ Söder war der Fraktionsklausur virtuell zugeschaltet.

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Erstellt:
16. September 2020, 17:20 Uhr

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