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Spaziergang auf der Bundesstraße

Motorradfahrer will zum Bahnhof Urbach laufen

Spaziergang auf
der Bundesstraße

© Karl-Josef Hildenbrand

URBACH. „Die fehlenden technischen Grundkenntnisse über sein Motorrad haben am Dienstagnachmittag einen 57 Jahre alten Motorradfahrer zu einem unnötigen Spaziergang auf der B 29 gezwungen“ – So fasst die Polizei in einer Mitteilung einen ungewöhnlichen Vorfall zusammen. Ein 57-Jähriger war gegen 16.30 Uhr mit seiner Honda auf der B29 in Richtung Westen unterwegs, als er das Motorrad infolge einer vermeintlichen Panne in der Nothaltebucht am Sünchentunnel abstellte. Er bekam die Maschine nicht mehr zum Laufen, und hatte auch kein Smartphone dabei, um Hilfe zu holen. Deshalb wollte der Mann zu Fuß nach Urbach zum Bahnhof laufen, um seine Reise mit dem Zug fortzusetzen. Was er möglicherweise nicht bedacht hatte: Sein Spaziergang auf dem Standstreifen, entgegen der Fahrtrichtung, wurde von mehreren Verkehrsteilnehmern über Notruf gemeldet. Eine alarmierte Streife griff den Mann auf und fuhr ihn zurück zum Motorrad. Dort begutachteten die Beamten die Honda und stellten fest, dass lediglich der Notaus-Schalter aktiv war. Nachdem der Schalter in die richtige Position gestellt war, ließ sich das Motorrad wieder problemlos starten. Die Fahrt konnte fortgesetzt werden.

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Erstellt:
11. September 2019, 11:56 Uhr

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