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SPD-Fraktionschef zu Schulen: „Abstand nicht einzuhalten“

dpa/lsw Stuttgart. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch rechnet damit, dass in einem Regelbetrieb der Schulen spätestens nach den Sommerferien die aktuellen Corona-Abstandsregeln nicht mehr überall eingehalten werden können. „Die räumlichen Kapazitäten reichen nicht aus“, sagte Stoch im Radioprogramm SWR Aktuell. Das aktuelle Konzept sehe 1,5 Meter Mindestabstand vor. „Da geht höchstens die halbe Klasse, manchmal nur ein Drittel der Klasse in einen Raum.“

Andreas Stoch, SPD-Landtagsfraktionsvorsitzender in Baden-Württemberg. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Andreas Stoch, SPD-Landtagsfraktionsvorsitzender in Baden-Württemberg. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Wenn alle Schüler gleichzeitig beschult werden sollten, sei das also nicht einzuhalten. „Deswegen wird man eine Ausnahme von den Abstandsregeln brauchen, aber man muss dann eben auch Schutzvorrichtungen einführen.“ Als Beispiele nannte er regelmäßige Tests für Lehrer und Schüler, um Infektionsketten im Ernstfall nachvollziehen zu können. Trotzdem seien die geplanten Schulöffnungen eine gute Nachricht für Eltern wie Kinder.

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Erstellt:
18. Juni 2020, 12:41 Uhr

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