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Spitzensportler können in Karlsruhe wieder ins Schwimmbad

dpa/lsw Karlsruhe. In Karlsruhe können Leistungssportler nun wieder im Freibad trainieren. Am Mittwoch öffnete das Sonnenbad am Karlsruher Rheinhafen erstmals seit der der Schließung im Zuge der Coronavirus-Krise am 15. März. „Es ist auf jeden Fall eine riesige Erleichterung, dass nicht jeden Tag diese Fahrerei nach Heidelberg auf dem Plan steht“, sagte Olympia-Hoffnung Giulia Goerigk.

Flatterband sperrt das leere Becken in einem Schwimmbad ab. Foto: Christian Charisius/dpa/Symbolbild

Flatterband sperrt das leere Becken in einem Schwimmbad ab. Foto: Christian Charisius/dpa/Symbolbild

Sie sei „vier Wochen überhaupt nicht im Wasser“ gewesen, erzählte die 17 Jahre alte Gymnasiastin. „Natürlich habe ich versucht, mich an Land fit zu halten. Aber es ist natürlich etwas völlig anderes, ob ich joggen oder ins Wasser gehe.“ Vom Gefühl sei es jetzt wie bei einem Start in eine völlig neue Saison. Etwas Gutes konnte Goerigk der Pause aber auch abgewinnen: „Wir hatten natürlich auch ein bisschen Zeit, an der Technik zu arbeiten. Dafür bleibt normalerweise kaum Zeit.“

Der Geschäftsführer der Karlsruher Bäder, Oliver Sternagel, sieht das Infektionsrisiko für die Sportler in Freibädern als gering an. Er hofft, dass die Schwimmbäder bald nicht mehr nur für Leistungssportler geöffnet werden können. „Ich habe keine Glaskugel, wo ich das sehe, aber ich hoffe dass wir ab Anfang, spätestens Mitte Juni unsere Bäder öffnen können“, sagte Sternagel.

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Erstellt:
20. Mai 2020, 15:08 Uhr

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