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Strobl nennt Gewalt in Freibädern „nicht hinnehmbar“

dpa/lsw Stuttgart. Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) will ausufernde Hochzeitskorsos genauso wenig tolerieren wie Gewaltausbrüche in Freibädern. Vorfälle wie zuletzt in einem Freibad in Kehl seien nicht hinnehmbar, sagte er am Donnerstag im Landtag. Man habe umgehend reagiert und die Polizei vor Ort mit zusätzlichen Kräften unterstützt. Seitdem sei es zu keinen weiteren Vorfällen in den Freibädern gekommen. Ende Juni hatten Bademeister und Polizei das Freibad im Kehler Stadtteil Auenheim nach Auseinandersetzungen geräumt. In den Bädern der Stadt nahe Straßburg war es mehrfach zu Problemen mit Jugendlichen gekommen.

Thomas Strobl (CDU, l.) und Winfried Kretschmann (Grüne). Foto: Christoph Schmidt/Archivbild

Thomas Strobl (CDU, l.) und Winfried Kretschmann (Grüne). Foto: Christoph Schmidt/Archivbild

Strobl will auch konsequent gegen feiernde Hochzeitsgesellschaften vorgehen, die Autobahnen blockieren oder mit Schreckschusspistolen in die Luft schießen. „Das geht nicht“, sagte er. Das sei kein neues Phänomen, habe aber in den vergangenen Wochen zugenommen, sagte Strobl. „Es wäre mir auch ziemlich egal, wenn es einen bestimmten kulturellen Hintergrund hätte. Diese Aktionen gehen nicht, sie sind zu verfolgen und zu bestrafen. Und das macht die baden-württembergische Polizei.“

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Erstellt:
18. Juli 2019, 13:15 Uhr

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