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Stuttgarter Krawalle: Videoüberwachung an Wochenenden

dpa/lsw Stuttgart. Als Reaktion auf die Krawalle in Stuttgart werden künftig an Wochenenden zentrale Plätze der City mit einer Videoüberwachung kontrolliert. Das hat der Gemeinderat am Mittwochabend entschieden. „Der Beschluss macht den Weg frei, auf städtischen Flächen rund 30 Kameras zu installieren“, teilte die Stadt mit. Geplant sei eine Beobachtung in den Nächten auf Samstag, auf Sonntag und vor Feiertagen jeweils von 20.00 bis 6.00 Uhr. Die Maßnahme soll rund eine Million Euro kosten. Wann die Kameras in Betrieb gehen können, ist noch unklar. Ob die Überwachung jeweils fortgesetzt wird, soll der Gemeinderat halbjährlich neu entscheiden.

Menschen stehen vor einem während der Krawalle geplünderten Geschäft in der Marienstraße. Foto: Julian Rettig/dpa/Archivbild

Menschen stehen vor einem während der Krawalle geplünderten Geschäft in der Marienstraße. Foto: Julian Rettig/dpa/Archivbild

Nach den Ausschreitungen in der Innenstadt hat die Polizei bislang nach eigenen Angaben rund 50 Tatverdächtige identifiziert. Gegen etwa jeden zweiten wurde Haftbefehl erlassen. Rund 75 Beamte versuchen weiterhin, Verdächtige zu ermitteln, die sich an den Ausschreitungen und Plünderungen in der Nacht zum 21. Juni beteiligt haben.

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Erstellt:
29. Juli 2020, 19:35 Uhr

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