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Stuttgarter Theaterintendant kritisiert Corona-Politik

dpa/lsw Stuttgart. Der Intendant der Schauspielbühnen in Stuttgart, Axel Preuß, hat die Corona-Politik von Bund und Land kritisiert. „Dass die Maßnahmen alle 14 Tage aufs Neue überprüft werden, ist für Theater ein tödlicher Rhythmus“, sagte er der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ (Freitag). Von den Politikern wünsche er sich klare Zielvorgaben für Theaterleute: „Sagt uns klipp und klar die Wahrheit, auch wenn sie schmerzlich ist. Wir können damit umgehen: Spielen wir in dieser Spielzeit noch oder spielen wir nicht?“ Es gehe ihm nicht um die schnelle Öffnung der Häuser, sagte Preuß. Sicherheit habe absolute Priorität. „Aber es geht mir um die Planungssicherheit, die wir als Intendanten brauchen.“

Axel Preuß sitzt im Saal des Alten Schauspielhauses. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild

Axel Preuß sitzt im Saal des Alten Schauspielhauses. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild

Zu den Schauspielbühnen in Stuttgart gehören das Alte Schauspielhaus und die Komödie im Marquardt. Mit fast 200 000 Zuschauern pro Spielzeit ist das Haus das bestbesuchte Sprechtheater in Baden-Württemberg.

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Erstellt:
24. April 2020, 05:07 Uhr

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