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Tausende Urlauber sitzen in Bangkok fest

Thai Airways streicht wegen Konflikts zwischen Indien und Pakistan Flüge

Bangkok /AFP - Wegen des Konflikts zwischen Indien und Pakistan sitzen Tausende Urlauber aus Deutschland und anderen europäischen Ländern in Thailand fest. Grund ist die Entscheidung der Fluggesellschaft Thai Airways, keine Flüge mehr durch pakistanischen Luftraum wegen der dortigen Luftwaffeneinsätze zu leiten, wie am Donnerstag in Bangkok mitgeteilt wurde. Rund 30 Flüge wurden gestrichen, drei Flugzeuge mussten kehrtmachen und flogen nach Bangkok zurück. Nach Angaben der Fluggesellschaft waren rund 5000 Passagiere betroffen. Die meisten von ihnen hatten Flüge nach Europa gebucht. Am Bangkoker Suvarnabhumi-Flughafen machten gestrandete Passagiere ihrem Ärger Luft. „Wir warten hier schon seit elf oder zwölf Stunden“, sagte Touristin Gerda Heinzel, die nach einem Urlaub auf der Insel Phuket zurück nach München fliegen wollte. „Wir haben nichts zu essen bekommen und keine Unterkunft. Es gibt kein deutschsprachiges Personal, das uns hilft.“

Auch andere Fluggesellschaften der Region waren betroffen. So musste Singapore Airlines einen Flug von Singapur nach Frankfurt am Main streichen. Thai Airways wollte die Flüge am Donnerstagabend wieder aufnehmen. China habe seinen Luftraum für die Flüge geöffnet, so dass die Maschinen nun Pakistan umfliegen könnten, teilte die Gesellschaft mit. Der Konflikt zwischen den Atommächten Indien und Pakistan ist zuletzt eskaliert. Beide Seiten behaupten, gegnerische Flugzeuge abgeschossen zu haben. Zankapfel ist die umstrittene Region Kaschmir.

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Erstellt:
1. März 2019, 03:04 Uhr

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