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Umsatzeinbrüche im Handel: Statistiker legen Zahlen vor

dpa/lsw Stuttgart. Der Handel im Südwesten erlebt in der Corona-Krise Licht und Schatten: Supermärkte laufen - nun ja - super. Alle anderen Händler hingegen leiden, manche von ihnen kämpfen ums Überleben. Insgesamt dürften die April-Zahlen nicht rosig sein.

Ein Schild vor einem Geschäft weist auf die maximal erlaubte Anzahl von Kunden hin. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Ein Schild vor einem Geschäft weist auf die maximal erlaubte Anzahl von Kunden hin. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Ein Minus wird davor stehen, wenn das Statistische Landesamt Baden-Württemberg heute die Beschäftigten- und Umsatz-Zahlen im Handel veröffentlicht. Zwar haben alle Geschäfte mit Nahrungsmitteln gut oder sogar sehr gut abgeschnitten - alle sogenannten „Non-Food“-Geschäfte, also etwa Boutiquen, Papierwaren und andere hingegen mussten im April wegen Corona geschlossen bleiben. „Ich weiß nicht, wie die Zahlen sind, aber sie können nicht gut sein“, sagte Sabine Hagmann, Chefin des Südwest-Ablegers des Handelsverbandes (HBW) im Vorfeld der Veröffentlichung der Zahlen in Stuttgart.

Die Situation sei zweigeteilt, heißt es beim HBW. Die Geschäfte mit Lebensmitteln hätten in der Corona-Krise zum Teil ein Plus von 20, 30 und sogar 40 Prozent verzeichnet. Jene hingegen, die keine Lebensmittel verkaufen, hätten zum Teil Umsatzeinbrüche von 70 bis 80 Prozent hinnehmen müssen. Etliche von ihnen stünden vor dem Aus. Der Handelsverband warte deshalb dringend auf ein Hilfsprogramm des Landes, sagte Hagmann.

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Erstellt:
19. Juni 2020, 01:46 Uhr

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