«Sehr klares Zeichen»

Merz zu Ungarn: Schwere Niederlage für Rechtspopulismus

Bundeskanzler Friedrich Merz zeigt sich öffentlich erleichtert über das Wahlergebnis in Ungarn und sieht darin ein weltweites Signal.

Bundeskanzler Friedrich Merz zeigt sich erleichtert über den Wahlausgang in Ungarn.

© Michael Kappeler/dpa

Bundeskanzler Friedrich Merz zeigt sich erleichtert über den Wahlausgang in Ungarn.

Von dpa

Berlin - Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Wahl in Ungarn als klares Zeichen gegen Rechtspopulismus bezeichnet und sich erleichtert über das Ergebnis gezeigt. "Der Rechtspopulismus hat gestern in Ungarn eine schwere Niederlage erlitten. Und das betrifft nicht nur Ungarn. Von Ungarn geht ein sehr klares Zeichen aus gegen den Rechtspopulismus auf der ganzen Welt. Insofern war das auch in dieser Hinsicht ein guter Tag gestern", sagte der CDU-Politiker bei einer Pressekonferenz in Berlin.

Merz sagte, er sei "persönlich sehr dankbar und erleichtert" über das klare Wahlergebnis. "Das zeigt, dass unsere demokratischen Gesellschaften offensichtlich doch sehr viel widerstandsfähiger sind gegen russische Propaganda und weitere Einflussnahme von außen auf solche Wahlen." Das sei für ihn eine der besten Nachrichten des Tages gewesen.

Magyar verspricht eine Abkehr von der Politik des derzeitigen Regierungschefs Orban.

© Darko Bandic/AP/dpa

Magyar verspricht eine Abkehr von der Politik des derzeitigen Regierungschefs Orban.

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hat am frühen Morgen bei der Parlamentswahl seine Stimme abgegeben.

© Petr David Josek/AP/dpa

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hat am frühen Morgen bei der Parlamentswahl seine Stimme abgegeben.

Peter Magyar, Vorsitzender der Oppositionspartei Tisza, nach der Stimmabgabe in einem Wahllokal in Budapest.

© Denes Erdos/AP/dpa

Peter Magyar, Vorsitzender der Oppositionspartei Tisza, nach der Stimmabgabe in einem Wahllokal in Budapest.

Auch Ministerpräsident Viktor Orban hat seine Stimme bereits abgegeben.

© Petr David Josek/AP/dpa

Auch Ministerpräsident Viktor Orban hat seine Stimme bereits abgegeben.

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Erstellt:
12. April 2026, 06:36 Uhr
Aktualisiert:
13. April 2026, 10:38 Uhr

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