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Varta will leistungsfähigere Batterien produzieren

dpa/lsw Nördlingen. Der Batteriehersteller Varta will sein Werk im schwäbischen Nördlingen (Bayern) für die Produktion von Energiezellen für sogenannte Wearables ausbauen. Bei der Grundsteinlegung am Montag kündigte Varta-Chef Herbert Schein an, dass der Standort künftig die modernste Lithium-Ionen-Batteriezellenfabrik für diesen Wachstumsmarkt sein werde. Unter Wearables werden mit Technik ausgestattete Kleidungsstücke oder Geräte verstanden, die direkt am Körper getragen werden. Beispiele sind Fitnessuhren oder Brillen mit Displays.

Der Schriftzug des Batterieherstellers Varta ist an einem Gebäude am Hauptsitz befestigt. Foto: Sina Schuldt/dpa

Der Schriftzug des Batterieherstellers Varta ist an einem Gebäude am Hauptsitz befestigt. Foto: Sina Schuldt/dpa

Varta hatte angekündigt, für den Ausbau der Lithium-Ionen-Technologie Neubauten in Nördlingen und im benachbarten Hauptsitz Ellwangen (Ostalbkreis) zu errichten. Wie das Unternehmen zum Jahresanfang aus Anlass des Baubeginns berichtete, sollen dadurch rund 600 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Wegen der Corona-Krise musste die Grundsteinlegung verschoben werden.

In Nördlingen (Landkreis Donau-Ries) sollen Lithium-Ionen-Zellen mit einer 30 Prozent besseren Energiedichte produziert werden. Bayern und der Bund fördern die Forschung an dem Standort mit zusammen 102 Millionen Euro. Später soll die Technologie dann auch in größeren Batteriezellen eingesetzt werden.

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Erstellt:
20. Juli 2020, 12:34 Uhr

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