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Versicherungsbeschäftigte im Südwesten im Warnstreik

dpa/lsw Stuttgart. Die Fronten bei der Tarifrunde der Versicherungsmitarbeiter verhärten sich. Verdi ruft zu Warnstreiks in Stuttgart auf. Es sollen mehrere Hundert Mitarbeiter teilnehmen.

Ein Mann mit Trillerpfeife bei einem Verdi-Warnstreik. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Ein Mann mit Trillerpfeife bei einem Verdi-Warnstreik. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Bei der Tarifrunde für die Beschäftigten im Innendienst der privaten Versicherungen erhöht die Gewerkschaft Verdi den Druck. Sie ruft heute in Stuttgart mehrere Hundert Beschäftigte zu einem ganztätigen Warnstreik auf. Landesfachbereichsleiter Frank Hawel sagte: „Drei Jahre Reallohnverlust sind mit uns nicht zu machen.“ Das Angebot der Arbeitgeber sei eine Frechheit und Nullnummer.

In Stuttgart sind den Angaben zufolge zwei Protestzüge durch die Innenstadt geplant. Vertreten sind unter anderem der Branchenprimus Allianz, die Württembergische Versicherung, R+V und die Vereinigte Postversicherung. Im Südwesten sind in der Branche nach Gewerkschaftsangaben mehr als 15 000 Beschäftigte von den Tarifgesprächen betroffen, bundesweit sind es rund 170 000 Personen.

Verdi fordert eine Erhöhung der Gehälter um sechs Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Arbeitgeber boten bislang in drei Schritten Tariferhöhungen im Volumen von vier Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 34 Monaten an.

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Erstellt:
18. November 2019, 01:14 Uhr

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