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VfB-Chef Hitzlsperger: Erneuter Gehaltsverzicht möglich

dpa/lsw Stuttgart. Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart beschäftigt sich mit einem möglichen weiteren Gehaltsverzicht der Profis. „Die Spieler wissen, dass es wieder Thema sein kann. Wir sind uns darüber im Klaren, dass es wieder auf uns zukommen kann, dass wir mit den Spielern sprechen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger am Mittwoch. „Wir besprechen, wie ein gutes Modell für uns aussehen kann.“ In welcher Größe und in welchem Moment ein Gehaltsverzicht notwendig sei, seien Fragen, die sich der Verein stelle.

Thomas Hitzlsperger, Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Thomas Hitzlsperger, Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Die Coronavirus-Krise bringt auch für den VfB finanzielle Probleme mit sich. Der Etat sei um „gut 10 Prozent“ niedriger als bei den ursprünglichen Planungen vorgesehen, sagte der Ex-Nationalspieler.

Hitzlsperger verteidigte, dass der VfB einen KfW-Kredit als Corona-Hilfe beantragt hat. Der Grund für den Antrag sei nicht ausschließlich die Lizenzmannschaft. „Wir haben die Verantwortung für alle Mitarbeiter, die hier arbeiten“, sagte der 38-Jährige: „Es gibt noch kein Bescheid drüber, ob dem zugestimmt wird oder ob er abgelehnt wird.“ Laut „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“ soll es um einen Kredit in Höhe von 10 bis 15 Millionen Euro gehen.

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Erstellt:
12. August 2020, 15:55 Uhr

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