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VfB-Präsidentschaftskandidat kritisiert Holger Badstuber

dpa/lsw Stuttgart. Präsidentschaftskandidat Christian Riethmüller wünscht sich beim VfB Stuttgart eine engagierte Wertediskussion. „Die Werte stehen auf dem Papier. Aber man muss sie auch mit Leben füllen“, sagte der 44-Jährige am Donnerstag. In diesem Zusammenhang kritisierte er auch Ex-Sportvorstand Michael Reschke und VfB-Profi Holger Badstuber. Dass Reschke rund um die Entlassung von Trainer Tayfun Korkut Lügen als Notwendigkeit bezeichnet habe, „geht gar nicht“. Badstuber kritisierte er für sein Verhalten nach der Gelb-Roten Karte, als er beim Verlassen des Platzes geschimpft und die Schiedsrichter als „Muschis“ bezeichnet hatte.

Claus Vogt (r) und Christian Riethmüller bei einer Pressekonferenz. Foto: Marijan Murat/dpa

Claus Vogt (r) und Christian Riethmüller bei einer Pressekonferenz. Foto: Marijan Murat/dpa

„Wenn ein Spieler des VfB, der sehr erfahren ist, in einer Woche, wo ein Kreisligaschiedsrichter bewusstlos geschlagen wird, einen Schiedsrichter so beschimpft, dann ist das für mich ein schwerwiegender Fehler“, sagte Riethmüller. Dass Badstuber sich danach entschuldigt habe, sei gut gewesen. „Wenn Mannschaftskameraden und sportlich Verantwortliche das Ganze runterspielen und sagen, das ist doch normaler Umgang auf dem Fußballplatz, dann sage ich, vertreten diejenigen nicht die Werte des VfB Stuttgart.“

Riethmüller ist Chef des Buchhändlers Osiander. Er und der 50 Jahre alte Claus Vogt sind die beiden Kandidaten für die Nachfolge von Wolfgang Dietrich, der nach der abgebrochenen Mitgliederversammlung im Juli zurückgetreten war. Gewählt wird am 15. Dezember.

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Erstellt:
7. November 2019, 17:31 Uhr

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