VfB Stuttgart plant keine Transfers mehr

dpa Stuttgart. Trotz der schweren Verletzung von Angreifer Mohamed Sankoh strebt der VfB Stuttgart keine weiteren Transfers an. „Ich sehe nicht, dass wir was tun müssen. Das heißt nicht, dass man nicht immer den Markt im Blick hat“, sagte Sportdirektor Sven Mislintat am Sonntag. Der 17-jährige Sankoh hatte sich am Samstag beim 5:1-Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth schwer am Knie verletzt. Mislintat rechnet wie Trainer Pellegrino Matarazzo mit einer Ausfallzeit von mindestens einem halben Jahr. „Das ist eine Schockdiagnose, die musst du erst mal verdauen“, sagte der 48-Jährige.

Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat steht vor einem Spiel im Stadion. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat steht vor einem Spiel im Stadion. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Unabhängig von Sankohs Verletzung hatte der schwäbische Fußball-Bundesligist kurz nach dem Fürth-Spiel noch den französischen Mittelfeldspieler Enzo Millot von der AS Monaco als wohl letzten Neuzugang verpflichtet. „Grundsätzlich ist es so, dass unsere Transferaktivitäten mit Enzo in beide Richtungen relativ abgeschlossen sind“, sagte Mislintat. Der VfB möchte also auch keine Spieler mehr abgeben bis Ende August.

„Das müsste dann schon richtig rappeln oder wirtschaftlich total unvernünftig sein, es nicht zu tun“, sagte Mislintat. „Aber es ist auch ganz klar: Wir können Nein sagen.“ Angebote für Spieler wie Torjäger Sasa Kalajdzic oder Abwehrspieler Marc Oliver Kempf liegen ihm laut eigener Aussage bislang aber ohnehin nicht vor.

© dpa-infocom, dpa:210815-99-848548/2

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Erstellt:
15. August 2021, 11:55 Uhr

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