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Vier Länder: Gemeinsame Rücklagen für Beamtenpensionen

dpa/lsw Stuttgart. Baden-Württemberg tut sich bei der Anlage seiner Rücklagen für die Beamtenpensionen in Aktien mit den Bundesländern Brandenburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen zusammen. Das Quartett will sich dabei gemeinsam an sozialen und ökologischen Kriterien orientieren. Dafür ließen sie zwei nachhaltige Aktienindizes entwickeln, teilte das Finanzministerium am Montag in Stuttgart mit. Die Aktienportfolios in den Pensionsfonds der vier Länder haben derzeit ein Gesamtvolumen von rund 3,6 Milliarden Euro.

„Mit der Umstellung werden die Länder ihr Aktienvermögen nur noch in Unternehmen investieren, die in den Bereichen Ökologie, Soziales und Unternehmensführung auf Basis zahlreicher Kennzahlen zu den am besten bewerteten zählen“, wie es weiter hieß. Dazu zählten internationale Normen und Standards zum Schutz der Umwelt sowie ethische und soziale Kriterien, die von der UN formuliert wurden. Unternehmen, die Atomenergie produzieren, sind im Wesentlichen ausgeschlossen.

„Nachhaltigkeit ist unsere Richtschnur - das gilt auch für unsere Geldanlagen“, sagte Baden-Württembergs Finanzstaatssekretärin Gisela Splett. „Wir investieren unser Vermögen verantwortungsbewusst - also rentabel, sicher und auch unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten.“

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Erstellt:
24. Juni 2019, 16:52 Uhr

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