Voith: Keine Kündigungen bis 2026 am Standort Heidenheim

dpa/lsw Heidenheim. Der Technologie-Konzern Voith hat betriebsbedingte Kündigungen an seinem Standort in Heidenheim bis zum Jahr 2026 ausgeschlossen. Dies haben Arbeitnehmervertreter und Vertreter des Unternehmens in einem „Zukunftsvertrag Heidenheim 2026“ beschlossen, wie eine Konzernsprecherin am Montag sagte. Die Einigung trat bereits zum 1. Oktober in Kraft.

Das Logo des Maschinenbauunternehmens Voith. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Das Logo des Maschinenbauunternehmens Voith. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Der Vertrag sei ein klares Bekenntnis des Unternehmens zum Stammsitz Heidenheim, so der Voith-Vorstandsvorsitzende Toralf Haag in einer Mitteilung des Unternehmens. Wie bereits bekannt gemacht wurde, sollen bis 2026 bis zu 600 Stellen wegfallen, auf dann 3500 am Standort Heidenheim. Dies solle jedoch vor allem durch Altersteilzeit und Frühpensionierung umgesetzt werden, so die Sprecherin. Der Betriebsrat nahm die Vereinbarung ebenfalls positiv auf und bezeichnete sie als „etwas Bedeutendes“. Angesichts der wirtschaftlichen Krise bezeichnete der Betriebsratsvorsitzende die getroffene Vereinbarung als „keine Selbstverständlichkeit“.

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Erstellt:
5. Oktober 2020, 17:43 Uhr

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