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Volkshochschulen fordern finanzielle Hilfe vom Land

dpa/lsw Stuttgart. Die Volkshochschulen im Land klagen wegen der Corona-Krise über immense Einnahmeverluste und fordern finanzielle Hilfen vom Land. Wegen der verordneten Schließung verbuchten die 168 Volkshochschulen in Baden-Württemberg wöchentlich abhängig von ihrer Größe Einnahmeverluste zwischen 10 000 und mehr als 200 000 Euro, teilte der Volkshochschulverband am Montag mit. Trotz dieser Verluste müsse der Betrieb aufrechterhalten werden, um der Bevölkerung nach der Corona-Krise rasch wieder Angebote machen zu können.

Volkshochschule in Tübingen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Volkshochschule in Tübingen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Schon die Schließung bis zum 19. April stelle die Volkshochschulen vor sehr ernste finanzielle Probleme, teilte der Verband mit. Müssten sie noch länger geschlossen bleiben, gerieten die Schulen in existenzbedrohende Gefahr. Die Volkshochschulen und ihre Kursleitenden müssten unter den Rettungsschirm des Landes. „Dabei brauchen sie vor allem direkte Zuschüsse, weil ihre Kosten ja weiter anfallen“, forderte der Direktor des Verbandes, Hermann Huba. Die Volkshochschulen bauten derzeit ihr digitales Angebot rasch aus, auch wenn das die entgangenen Einnahmen bei weitem nicht ersetzen könne.

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Erstellt:
23. März 2020, 11:02 Uhr

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