Waldbesitzer im Kreis sind mit dem Holzerlös zufrieden
Die Holzvermarktungsgemeinschaft Schwäbisch-Fränkischer Wald/Ostalb vermeldet ein gutes wirtschaftliches Ergebnis.
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Im gesamten Gebiet der HVG sind 250000 Festmeter Holz angefallen, die zu einem Durchschnittspreis von über 105 Euro pro Festmeter vermarktet werden konnten. Foto: Stefan Bossow
Rems-Murr. Die insgesamt schwierige gesamtwirtschaftliche Situation hatte auf die Verhandlungen des Holzpreises keine negativen Auswirkungen. Bei Sägewerken, der Holzindustrie und bei Händlern konnte die Holzvermarktungsgemeinschaft Schwäbisch-Fränkischer Wald/Ostalb (HVG) Preise für Fichtenstammholz von bis zu 135 Euro pro Festmeter erzielen, wie das Landratsamt Rems-Murr-Kreis in einer Pressemitteilung informiert. Das sei deutlich mehr als sonst üblich.
Der Durchschnittspreis liegt bei mehr als 105 Euro pro Festmeter Holz
Viele Waldbesitzer aus dem Rems-Murr-Kreis haben diese guten Preise genutzt, ihre Wälder gepflegt und durchforstet, Bäume mit Borkenkäferbefall beseitigt und für die Verkehrssicherung kritische Bäume eingeschlagen. Insgesamt sind damit im gesamten Gebiet der HVG rund 250000 Festmeter Holz angefallen, die zu einem Durchschnittspreis von mehr als 105 Euro pro Festmeter vermarktet werden konnten.
Zu diesem guten Ergebnis haben auch die Hölzer auf den drei durch die HVG belieferten Wertholzsubmissionen beigetragen, bei denen wertvolles Stammholz an den Meistbietenden verkauft wird. Für einzelne Furnierstämme, die sich durch einen besonders geraden und astfreien Wuchs auszeichnen, wurden bei Fichte und Tanne Spitzenpreise von mehr als 700 Euro pro Festmeter und für Eichenfurnierstämme von mehr als 2000 Euro pro Festmeter erzielt. Viele Spitzenstämme kamen aus Privatwäldern der HVG-Mitglieder im Rems-Murr-Kreis.
Diese Ergebnisse sind nicht nur ein Erfolg für die HVG, sondern vor allem für die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, die ihr Holz über die HVG vermarkten. Forstdezernent Gerd Holzwarth ruft daher Waldbesitzer auf: „Machen Sie Gebrauch von dem Angebot der HVG und gehen Sie auf Ihre örtlichen Forstreviere zu. Die Revierförster beraten Sie kompetent und verkaufen auch Ihr Holz bestmöglich über die Holzvermarktungsgemeinschaft.“ Je mehr Waldbesitzer ihr Holz über die HVG verkaufen, desto gestärkter ist deren Verhandlungsposition bei den Preisgesprächen mit den Sägewerken. Durch diesen Rückhalt ist die HVG für die kommenden Aufgaben und Herausforderungen wie eventuelles Käferaufkommen oder die Durchführung der nächsten Wertholzsubmissionen gut aufgestellt. pm
