Rasenmähen
Warum frisch gemähter Rasen nicht direkt in die Biotonne gehört
Rasenschnitt direkt in die Biotonne? Keine gute Idee! Das Landratsamt Ludwigsburg warnt vor den Folgen und erklärt, was man stattdessen tun sollte.
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So darf man mit frisch gemähtem Rasen nicht umgehen.
Von mic/red
Viele Gartenbesitzer kennen das Problem: Nach dem Rasenmähen stapeln sich die Grasreste, und der schnellste Weg scheint zu sein, sie einfach in die Biotonne zu kippen. Doch das Landratsamt Ludwigsburg rät dringend davon ab – und erklärt, warum das sogar zu ernsthaften Problemen führen kann.
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Frisch geschnittener Rasen enthält sehr viel Feuchtigkeit. Wird er direkt nach dem Mähen in die Biotonne gefüllt, klebt er sich regelrecht an den Innenwänden fest. Das Ergebnis: Bei der Leerung bleibt ein Großteil der Gräser einfach kleben, statt in den Müllwagen zu fallen. Die Biotonne wird nicht richtig entleert, und es entsteht eine klebrige, schwer zu reinigende Schicht.
Unangenehme Gerüche und Schimmel in Biotonne
Doch das ist nicht das einzige Problem. Feuchter Rasenschnitt beginnt in der geschlossenen Tonne schnell zu gären und entwickelt dabei üble Gerüche – besonders bei sommerlicher Hitze. Zudem bildet sich durch die Feuchtigkeit am Boden der Tonne oft eine zähe Schlacke, die perfekte Bedingungen für Schimmel bietet.
Rasen vor dem Einfüllen in Biotonne antrocknen lassen
Das Landratsamt Ludwigsburg empfiehlt daher ausdrücklich, Rasenschnitt vor dem Einfüllen in die Biotonne zumindest antrocknen zu lassen. Am besten breitet man die Gräser nach dem Mähen für einige Stunden auf einer Plane oder einer freien Fläche aus, heißt es von der Behörde. Erst wenn die Feuchtigkeit entwichen ist, sollten die Reste in die braune Tonne wandern.
Trockene Gartenabfälle nach dem Rasenmähen nutzen
Wer den Rasen nicht lange lagern möchte, kann sich mit einem Trick behelfen: Trockene Gartenabfälle wie Laub, Zweige oder verwelkte Pflanzenreste in der Biotonne verteilen. Sie saugen überschüssige Feuchtigkeit auf und sorgen dafür, dass sich der Biomüll nicht zu einer kompakten Masse verdichtet. Generell gilt: Locker eingefüllter Abfall lässt sich deutlich leichter entleeren als festgepresster.
Wer diese einfachen Regeln beachtet, erspart sich nicht nur mühsames Reinigen der Biotonne, sondern auch unangenehme Gerüche und hartnäckige Verschmutzungen. Eine zusätzliche Hilfe: Eine Schicht Zeitungspapier am Boden der Tonne nimmt Restfeuchtigkeit direkt auf und verhindert, dass sich etwas festsetzt.
