Weniger Geflüchtete: Der Kreis räumt die Unterkünfte

Nur noch 18 Gemeinschaftsunterkünfte sind belegt. Weitere Standorte im Rems-Murr-Kreis sollen geräumt werden.

Weniger Geflüchtete: Der Kreis räumt die Unterkünfte

Die Zahl neu ankommender Geflüchteter ist im Rems-Murr-Kreis deutlich zurückgegangen. Seit Anfang 2026 spricht das Landratsamt von einer relativ konstanten Zugangslage. Während 2023 noch 1653 Asylbewerber in den Kreis kamen, waren es 2025 nur noch 291. Das wirkt sich auf die Gemeinschaftsunterkünfte aus: Von 29 Standorten sind derzeit 18 belegt, 608 von maximal 2429 Plätzen werden genutzt. Das entspricht einer Auslastung von 25 Prozent. Der Kreis hat deshalb bereits Unterkünfte geräumt und will weitere Standorte aufgeben. Zugleich steht ab 2028 ein neues Refinanzierungssystem des Landes im Raum. Dabei stellt sich die Frage, wie viele Unterkünfte der Kreis künftig noch vorhalten kann – und welcher Puffer bei erneut steigenden Zugangszahlen bleibt.

Welche Standorte konkret betroffen sind und warum der Kreis vor einem zu starken Abbau warnt, lesen Sie in der ausführlichen Version, die am Donnerstagmorgen veröffentlicht wird.

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Erstellt:
12. August 2026, 19:00 Uhr

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