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Weniger Pestizide: Landesbauernverband kritisiert Strategie

dpa/lsw Ravensburg. Aus dem Landesbauernverband (LBV) kommt nach einem Bericht der „Schwäbischen Zeitung“ (Samstag) Kritik an den Plänen der Landesregierung zur Verringerung des Pestizideinsatzes. Vorgesehen sei eine Reduzierung um die Hälfte bis 2030.

Ein Traktor zieht bei der Behandlung von Rapsblüten eine Pflanzenspritze durch ein Rapsfeld. Foto: Jens Büttner/Archivbild

Ein Traktor zieht bei der Behandlung von Rapsblüten eine Pflanzenspritze durch ein Rapsfeld. Foto: Jens Büttner/Archivbild

Der Fachreferent für Produktion und Vermarktung beim LBV, Marco Eberle, kritisiert die konkrete Festlegung. „Wir sind nicht überzeugt, dass das in zehn Jahren machbar ist“, sagte er der Zeitung. Die Stimmung unter den Bauern sei schlecht.

Die Landwirte seien bereit, weniger Pflanzenschutzmittel einzusetzen. Dafür brauche es aber Geld vom Land, sagte Eberle. Als Beispiel nannte er die Digitalisierung der Landwirtschaft. Zudem sei Geld für Beratung und für den Kauf von Maschinen nötig, die dabei helfen, weniger Pestizide auszubringen.

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Erstellt:
9. August 2019, 17:28 Uhr

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