Wieder Warnstreiks im öffentlichen Dienst im Südwesten

dpa/lsw Stuttgart. Beschäftigte im öffentlichen Dienst haben am Dienstag ihre Warnstreiks im Südwesten fortgesetzt. In Stuttgart legten nach Angaben der Stadt mehr als 400 Mitarbeiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamts sowie der Abfallwirtschaft die Arbeit nieder. Im Kreis Göppingen waren Stadtverwaltung Kitas und Kliniken betroffen. Warnstreiks gab es auch in Rastatt und Baden-Baden. Insgesamt beteiligten sich nach Angaben der Gewerkschaft Verdi mehr als 600 Mitarbeiter.

Verdi fordert für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen 4,8 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 150 Euro mehr im Monat. Die Arbeitgeber haben in den ersten zwei Verhandlungsrunden noch kein Angebot vorgelegt. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 22. und 23. Oktober angesetzt.

Für Mittwoch kündigte Verdi Warnstreiks in Krankenhäusern in Ludwigsburg, Bietigheim-Bissingen und Markgröningen (beide Kreis Ludwigsburg) sowie Schorndorf und Winnenden (beide Rems-Murr-Kreis) an.

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Erstellt:
29. September 2020, 16:18 Uhr

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