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Wirtschaftsministerin: Bund soll 500 neue Funkmasten zahlen

dpa/lsw Stuttgart. Beim Mobilfunkgipfel am heutigen Dienstag in Berlin will sich Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) dafür einsetzen, dass ein Zehntel der bundesweiten Investitionen nach Baden-Württemberg fließen. Der Bund will das Mobilfunknetz mit 1,1 Milliarden Euro ausbauen, in ganz Deutschland sollen rund 5000 neue Mobilfunkstandorte entstehen. Für den Südwesten will Hoffmeister-Kraut davon 500 Mobilfunkmasten sichern, wie das Wirtschaftsministerium am Dienstag mitteilte. Zuerst hatten die „Stuttgarter Nachrichten“ berichtet.

Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU), Wirtschaftsministerin von Baden-Württemberg, spricht bei einer Regierungspressekonferenz. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild

Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU), Wirtschaftsministerin von Baden-Württemberg, spricht bei einer Regierungspressekonferenz. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild

Hoffmeister-Kraut begründete die Forderung mit der „anspruchsvollen Topographie“ in Baden-Württemberg - es sei im Südwesten vielerorts teurer als in anderen Bundesländern, den Mobilfunk auszubauen. Als weitere große Hürde nannte sie Widerstände in der Bevölkerung bei der Suche nach geeigneten Standorten. Das Land plant deshalb für die zweite Jahreshälfte landesweite virtuelle Veranstaltungen, bei denen über Risiken, Chancen und den Nutzen des Ausbaus informiert werden soll.

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Erstellt:
16. Juni 2020, 13:00 Uhr

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