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Wolf warnt Motorradfahrer: Gruppenausfahrten unterlassen

dpa/lsw Stuttgart. Nach der deutlichen Warnung von Politik und Polizei haben die Baden-Württemberger am Wochenende nach Einschätzung von Tourismusminister Guido Wolf (CDU) deutlich stärker auf Ausflüge verzichtet als zuvor. Die Lage an Sehenswürdigkeiten wie dem Bad Uracher Wasserfall oder dem Bodensee sei größtenteils ruhig gewesen. Dies müsse auch am Osterwochenende eingehalten werden, forderte der Minister am Montag in Stuttgart.

Guido Wolf (CDU) gibt ein Interview. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild

Guido Wolf (CDU) gibt ein Interview. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild

Harsch kritisierte er dagegen die Biker für ihre Ausfahrten auf den Motorradstrecken zum Beispiel bei Schönau im Schwarzwald, auf der Schwarzwaldhochstraße bei Freudenstadt oder im Donautal. „Da standen Motorräder auf Parkplätzen dicht an dicht oder Motorradgruppen mit sechs, sieben Fahrzeugen haben sich zu Pausen getroffen“, sagte Wolf. Es sei in diesen Tagen leider für andere gefährlich, wenn sich Fahrer in Gruppen träfen und Abstandsregeln missachteten. „Solche Gruppenausfahrten sind zu unterlassen - in den nächsten Tagen und auch am Osterwochenende.“

Die Polizei hatte am Wochenende nur einzelne Verstöße verzeichnet, überwiegend von jungen Menschen. Im Vorfeld hatte Wolf aus Sorge um mögliche Coronavirus-Infektionen davor gewarnt, die bekannten Ausflugsorte und Wanderwege zu besuchen.

Im Südwesten sind auf öffentlichen Plätzen Menschenansammlungen von mehr als zwei Personen verboten, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Ausgenommen sind Menschen, die zusammen wohnen. Am vergangenen Sonntag hatte das Land dazu einen Bußgeldkatalog veröffentlicht.

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Erstellt:
6. April 2020, 13:15 Uhr

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