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Zentren für Erwachsene mit Schreib- und Leseschwäche

dpa/lsw Stuttgart. Baden-Württemberg richtet neue Zentren und Kurse ein, um Erwachsenen mit Schreib- und Leseschwäche zu helfen. Es gingen acht Grundbildungszentren ab Juli an den Start, die bei Weiterbildungsträgern angesiedelt seien, teilte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) am Mittwoch in Stuttgart mit. Sie sollen in Mannheim, Ulm, Lörrach, Pforzheim, Freiburg, Freudenstadt, Heidelberg und Offenburg sitzen und die bereits bestehenden Zentren in Konstanz und Heidelberg ergänzen. Die Zentren sollen etwa über Lerncafés oder Schreibbüros verfügen und einen einfachen Zugang zu Lernangeboten ermöglichen.

Susanne Eisenmann (CDU), Kultusministerin von Baden-Württemberg, spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild

Susanne Eisenmann (CDU), Kultusministerin von Baden-Württemberg, spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild

Der Landtag hatte für dieses Vorhaben insgesamt 1,2 Millionen Euro für die Jahre 2019 und 2020 bereitgestellt. Das Kultusministerium geht davon aus, dass es in Baden-Württemberg etwa 700 000 bis 800 000 Erwachsene gibt, die nicht richtig schreiben und lesen können.

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Erstellt:
12. Juni 2019, 14:01 Uhr

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